Eine Rechtsschutzversicherung bietet zahlreiche Vorteile. So können Versicherte sich bestens bei rechtlichen Auseinandersetzungen in kostentechnischer Hinsicht absichern, werden die Gebühren und Honorare für Anwälte, Gerichte und Gutachter übernommen. Was jedoch zahlreiche Privatpersonen und auch Firmen nicht wissen: die Beitragssätze der beruflichen Rechtsschutzversicherung können von der Steuer abgesetzt werden.

Rechtsschutzversicherungen richtig in der Steuererklärung eintragen

Die Rechtsschutzversicherung gehört zur Form der Sachversicherungen. Da dieser Versicherungszweig somit nicht zu den Vorsorgeaufwendungen gehört, sind die Beiträge in der Steuererklärung zu den Sonderausgaben zu zählen. Verfügen Sie zudem über eine Arbeitsrechtsschutzversicherung, so muss diese in die Spalte für Werbungskosten hinzugefügt werden. Berufs- sowie Firmenrechtsschutzversicherungen finden zudem ihren Platz in der Anlage N. Steuerrechtsschutzversicherung wo eintragen, lässt sich somit ganz einfach über die Sonderausgaben oder Anlage N erledigen.

Hinweis: Wo trage ich Rechtsschutzversicherung ein, ist zwar schnell erklärt, allerdings müssen Unterversicherungen nochmals überdacht werden. Einige Versicherungen werden in Kombination abgeschlossen. Wird der Arbeitsrechtsschutz mit dem privaten Rechtsschutz verbunden, so sind die Beiträge sowie Prämien jeweils nur anteilig behandelbar. Das hiesige Finanzamt bewilligt hier nur die Hälfte der Beitragszahlungen in den Werbungskosten.

Die Rechtsschutzversicherung ist somit klar absetzbar – es hängt jedoch davon ab, welche Versicherungen und viele anerkannt werden. Besitzen Sie gleich mehrere Rechtsschutzversicherungen, so sollten Sie sich von der Assekuranz jährlich Belege über die einzelnen Kosten ausstellen lassen. Diese Maßgabe ist für Sie einerseits hilfreicher, um die Beitragsgebühren besser auseinanderhalten zu können und andererseits um auch dem Finanzamt Beweise zu übermitteln. Die Kosten werden dann anteilig ermittelt, was nur zu Ihrem Vorteil geschieht.

Zusammenfassung

  • Die Rechtschutzversicherung ist von der Steuer absetzbar, kann jedoch oftmals nur anteilig erstattet werden.
  • Belege sind immer aufzubewahren, um Beweise für das Finanzamt zu liefern.
  • Diese Versicherung gehört zu den Sachversicherungen, ebenso wie Kaskoversicherungen oder Hausratversicherungen.
  • Die Gebühren für den Rechtsschutz lässt sich nur dann absetzen, wenn die Werbungskosten einen Betrag von 1000€ übersteigen.