Immer mehr Ehen werden mittlerweile geschieden – laut verschiedener Statistiken sind es um die 150.000 Scheidungen pro Jahr. Leider ist die Trennung der Eheleute recht teuer, müssen neben dem Anwalt auch Gerichtskosten bewältigt werden. Eine Rechtsschutzversicherungscheidung wäre in diesem Fall denkbar, allerdings bieten nur die wenigstens Assekuranz eine solche Versicherungsart an.

Vorausschauend denken und eine Rechtsschutzversicherungscheidung abschließen

Diese Versicherungsart ist noch recht frisch – die Versicherungsgesellschaften passen sich eben der Neuzeit an und haben eine Rechtsschutzversicherung ins Leben gerufen, die auch die Kosten, die mit einer Scheidung einhergehen, übernehmen. Eine derartige Rechtsschutzscheidung wird allerdings bisher nur von den wenigsten Versicherern angeboten. Daher sollten sich Versicherte vor Inanspruchnahme der Leistungen auch mit den Tarifangeboten beschäftigen. Generell wird von einigen Assekuranzen Rechtsschutzversicherung bei Scheidung dargeboten, allerdings sind die Karenzzeiten recht lang. Interessierte, die sich mit einer solchen Versicherung ausstatten möchte, sollten daher überlegen, ob sich ein Rechtsschutz bei Scheidung wirklich lohnt.

Das wird von den Versicherungen übernommen

In der Regel übernehmen alle privaten Rechtsschutzversicherungen zumindest einen Passus: nämlich die Erstberatung beim Anwalt in Bezug auf Scheidungsrechtsschutz. Diese Kosten können im Anschluss bei der Versicherungsgesellschaft geltend gemacht werden. In der Regel werden hier die groben Auslagen des Rechtsbeistandes übernommen. Für eine Rechtsberatung werden zumeist Kosten in Rahmen von 200€ zzgl. Mehrwertsteuer erhoben. Diese Kosten übernimmt die Versicherungsgesellschaft in den meisten Fällen. Erfolgt hingegen im Anschluss ein Antrag auf Scheidung, so wird diese Option von der Versicherungsgesellschaft abgeblockt. Hintergrund: die Kosten sind einfach zu immens.

Ein paar Versicherungen haben sich jedoch auf diese Form von Rechtsschutz spezialisiert und gewähren eine Rechtsschutzversicherungscheidung. Dieser Rechtsschutz für Scheidung ist für beide Eheleute gedacht – ganz gleich, ob diese in einem Arbeitsverhältnis stehen oder nicht. Alle Kosten, die im Zuge der familienrechtlichen Auseinandersetzungen während des Trennungsjahres und bis einschließlich zum Scheidungstermin aufkeimen, werden von der Assekuranz übernommen. Dabei werden vornehmlich Gebühren und Honorare für die Scheidungsanwälte als auch die Gerichtskosten übernommen.

Wichtig: die Rechtsschutzversicherungscheidung kann derzeit nur von Personen in Anspruch genommen werden, die auch verheiratet sind. Der Versicherungsschutz gilt für beide Ehepartner und ist zumeist mit einer Wartezeit von bis zu 3 Jahren versehen.

Auf die Karenzzeit achten

Diese Versicherung ist im Grunde für diejenigen Personen gedacht, die sich für alle Eventualitäten absichern möchten. Mit dem Scheidungsrechtsschutz ist es also nicht gegeben, dass sich Eheleute, die sich kurz vor der Trennung befinden, finanziell absichern können. Es muss eine gewisse Wartezeit in Kauf genommen werden, ehe Anwaltshonorare sowie Gerichtsgebühren von der Versicherung übernommen werden. Vorsorgemaßnahmen sind daher im Hinblick auf die Rechtsschutzversicherungscheidung einzugehen, damit im Fall eines Falles, diese Versicherungsart zum Zuge kommen kann.

Über einen Online-Vergleich können Sie bereits heute feststellen, welche Assekuranzen eine Rechtsschutzversicherungscheidung anbieten und wie hoch die Beitragssätze für den Versicherungsschutz angesetzt sind. Mit dem Vergleichsrechner dürfen kostenlose Berechnungen vollzogen werden, die absolut unverbindlich sind. Sie entscheiden selbst im Anschluss, ob eine derartige Versicherung für Sie in Frage kommt oder nicht. Selbstverständlich lassen sich direkt im Internet Verträge abschließen. Sie erhalten im Anschluss die notwendige Police per Post übersandt und sind bestens abgesichert. Alle Passagen, die bei einer Trennung mit Scheidung erfolgen, werden von der Rechtsschutzversicherungscheidung übernommen, sodass Sie sich über Kostenfragen keine Sorgen zu machen brauchen.