Bei den Tarifen der Autoversicherer gibt es sowohl was Prämien wie auch Leistungen betrifft teilweise deutliche Unterschiede. Je nach Fahrzeugmodell, Wohnort, Alter des Fahrers und Versicherung beträgt das Einsparpotenzial mitunter mehrere Hundert Euro pro Jahr. Dank des Internets können Fahrzeughalter eine Vielzahl von Tarifen auf einen Blick miteinander vergleichen. Trotz der einfachen und vor allem kostenlosen Nutzung, werden solche Vergleichsportalen von vielen Verbrauchern skeptisch betrachtet. So besteht oftmals die Angst, nach der Eingabe persönlicher Daten von Versicherungsvertretern kontaktiert zu werden. Mittlerweile gibt es jedoch auch Portale, die einen anonymen Vergleich ermöglichen.

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Ist ein KFZ Versicherungsvergleich auch anonym möglich?

Datenschutz wird in der heutigen Zeit immer wichtiger. Deshalb sind die Bedenken gegen eine Angabe von Name und Adresse beim KFZ Versicherungsvergleich durchaus nachzuvollziehen. Die gute Nachricht ist, dass sich ein solcher Vergleich auch anonym durchführen lässt. Angaben wie Name und Anschrift sind nur dann erforderlich, wenn nach dem Vergleich auch tatsächlich eine Police abgeschlossen wird. Dies geschieht jedoch nicht über das Vergleichsportal, sondern direkt über die Webseite des gewählten Versicherers. Um den individuell günstigsten Tarif zu finden müssen jedoch einige persönliche Daten wie Geburtsdatum und Wohnort eingegeben werden.

Welche Angaben sind beim KFZ Versicherungsvergleich erforderlich?

Um einen KFZ Versicherungsvergleich anonym durchzuführen müssen Verbraucher sich nicht registrieren und auch keinen Namen, Anschrift oder E-Mail-Adresse angeben. Ganz ohne Daten funktioniert der Vergleich jedoch nicht. Zwingend benötigten werden genaue Angaben zum Fahrzeug wie Modell, Kürzel des Zulassungsbezirks oder die Schlüsselnummer. Dazu kommen noch Informationen über den Fahrer wie Alter, Schadenfreiheitsklasse und Datum des Führerscheinerwerbs. Der Beruf wird in der Regel ebenfalls abgefragt, da viele Versicherer für bestimmte Berufsgruppen einen Rabatt anbieten. Gleiches gilt auch für den Abstellort des Fahrzeugs sowie die jährlich gefahrenen Kilometer. Wird dagegen schon zu Beginn die Angabe einer E-Mail-Adresse verlangt sollte eher Abstand genommen werden. In diesem Fall wird der Nutzer später möglicherweise mit Werbung bombardiert.