Bei dem Autorechtsschutz wird wesentlich mehr abgedeckt, als Autohalter und Autoführer zumeist vermuten wird. Nur zu oft wird die Kfz-Haftpflichtversicherung als Autorechtsschutzversicherung gehalten. Ein fataler Fehler, wie sich bei Unfällen herausstellt. Die Verkehrsrechtsschutzversicherung hilft den Verkehrsteilnehmern bei zahlreichen Streitigkeiten im Straßenverkehr weiter. Sogar Radfahrer können von dem Versicherungsschutz profitieren, wenn dieser frühzeitig abgeschlossen wird.

Unfälle passieren jeden Tag

Leider geschehen im Straßenverkehr jeden Tag unzählige Unfälle, die zwar nicht absichtlich herbeigeführt werden, dennoch den Alltag belasten können. Bestes Beispiel stellt hier eine rote Ampel dar, bei der ein Autofahrer in letzter Sekunde auf das Bremspedal tritt – ganz zum Unmut des nachfolgenden  Fahrzeuges, welches den Bremsweg nicht korrekt einhalten kann. Die Folge ist ein Auffahrunfall. Das schafft nicht nur Ärger, sondern oftmals auch ungeahnte Kosten.

Nicht selten sind rechtliche Auseinandersetzungen die Folge. Wer war Schuld? Wer übernimmt die Kosten? Wann werden die Schäden übernommen? Der Gang zum Fachanwalt ist in der Regel unumgänglich, möchte ein jeder seine rechtlichen Interessen vertreten. Die Honorare für den Juristen und auch die Gerichtsgebühren werden jedoch von der Kfz-Haftpflichtversicherung sowie den Kaskoversicherungen nicht übernommen. Diese begleichen lediglich die Schäden an den Fahrzeugen, übernehmen allerdings nicht die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen. Aus diesem Grund ist eine Rechtsschutzversicherung fürs Auto überaus wichtig und wertvoll. Da sich die Gebühren und Kosten für eine Gerichtsverhandlung recht schnell entwickeln können, sollten Autohalter über eine derartige Versicherung verfügen. Der Autorechtsschutz unterstützt seine Kunden bei verschiedenen Streitigkeiten im Straßenverkehr und fängt die Kosten auf.

Tipp: Die Rechtsschutzauto übernimmt allerdings nicht nur die Streitigkeiten der Autofahrer, sondern hilft auch Radfahrern oder Fußgängern weiter. Dabei werden nicht selten Gebühren für Sachverständige und Gutachten getragen.

Diese Bereiche sind nicht im Autorechtsschutz enthalten

Obwohl die meisten Assekuranzen auch Verwaltungskosten im Rahmen von Verfahren von beispielsweise Fahrerlaubnisentzug übernehmen, werden andere Bereiche wie Ordnungswidrigkeiten ausgeschlossen. Wer demnach falsch parkt oder zu schnell fährt und im Zuge dessen ein Bußgeld kassiert, kann nicht auf die Unterstützung der Versicherungsgesellschaft hoffen.

Andersrum kann der Autorechtsschutz viele verschiedene Bereiche und Zweige abdecken. Hier gilt allerdings die Prämisse, dass mehrere Risikoabdeckungen gleichwohl höhere Beitragssätze verlangen. Zudem beschränkt sich die Rechtsschutzversicherungauto auf Fahrer oder Fahrzeug. Wird demnach dem Carsharing gefrönt, bei dem Freunde, Verwandte oder Bekannte sich das Fahrzeug ausleihen, so sollten auch diese Personen bei Versicherungsabschluss bedacht werden. Anders sieht es hingegen beim Sachen- oder Vertragsrecht aus. Besteht eine rechtliche Streitigkeit mit einer Leasing- oder Mietwagenfirma, so wird in den meisten Fällen von den Assekuranzen kein Rechtsschutz gewährt.

Angebote vergleichen und sich bestens absichern lassen

Die Angebote der Versicherungsgesellschaften für den Autorechtsschutz können mannigfaltig ausfallen. Die Leistungen als auch Tarife sind beim Autorechtsschutzversicherung Vergleich im Internet deutlich erkennbar. Hier werden vor allem unter dem Passus der Selbstbeteiligung deutliche Unterschiede für die Beitragssätze ersichtlich.

Werden mehrere Policen für verschiedene Fahrzeuge und Personen im Rahmen der Autorechtsschutzversicherung erstellt, können hingegen Einsparungen gegeben sein. Der Fahrzeugrechtsschutz sollte auf jeden Fall nicht Hals über Kopf erfolgen – erst durch den Vergleich, der ein wenig Zeit einnehmen sollte, sind Kostenunterschiede zu verzeichnen. Singles, die lediglich ein Fahrzeug führen, werden je nach Assekuranz einen Autorechtsschutz zwischen 50€ und 130€ im Jahr erhalten können. Anders sieht es bei Familien aus – diese können einen Fahrzeugrechtsschutz zwischen 80€ und 230€ pro Jahr erlangen.