Um Bürokratie abzubauen und die Wartezeiten bei den Zulassungsstellen zu verkürzen hat der Gesetzgeber 2008 ein neues System zur KFZ Zulassung eingeführt. Statt der bisher genutzten Doppelkarte erhalten Autofahrer zum Nachweis der KFZ Versicherung eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB). Hierbei handelt es sich um eine siebenstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Diese wird beim Abschluss direkt online an den Versicherungsnehmer übermittelt.

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Wo gibt es die eVB Nummer?

Die elektronische Versicherungsbestätigung wird immer von der jeweiligen Assekuranz ausgestellt. Bei Bedarf kann diese direkt online angefordert werden. Dabei ist es nicht einmal nötig, diese auszudrucken. Es reicht aus die Zahlen- und Nummernkombination auf einem Blatt Papier zu notieren. Die Zusendung per SMS ist ebenfalls möglich.

Die eVB ist nach der Ausstellung für volle 6 Monate gültig. Wird sie innerhalb dieses Zeitraums nicht eingesetzt verliert die Bestätigung ihre Gültigkeit. Für Kunden mit einem großen Fuhrpark kann die Versicherung auch eine dauerhafte eVB ausstellen. Diese gilt dann für alle Fahrzeug Zulassungen innerhalb des Unternehmens.

In welchen Fällen wird eine eVB benötigt?

Zunächst einmal muss die eVB für die Anmeldung eines Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Auf diese Weise wird nachgewiesen, dass für das Fahrzeug zumindest die gesetzlich vorgeschriebene KFZ Haftpflicht vorhanden ist. Dazu muss der Versicherungsschutz auch bei Änderungen am Fahrzeug angegeben werden. Kommt es zu einem Fahrzeugwechsel muss der Nachweis erbracht werden, dass die KFZ Versicherung weiterhin besteht. Gleiches gilt auch, wenn ein vorübergehend stillgelegtes Fahrzeug erneut zugelassen werden soll.

Bei einem Wechsel des Wohnorts und einer damit verbundenen Änderung des Kennzeichens wird die eVB einfach bei der neuen Zulassungsstelle vorgelegt. Die Umschreibung eines Fahrzeugs auf einen neuen Halter ist durch die elektronische Versicherungsbestätigung viel einfacher als früher. Sofern lediglich die Versicherung gewechselt wird, übernimmt der neue Anbieter alle wichtigen Schritte. In diesem Fall ist keine Mitwirkung des Fahrzeughalters erforderlich.