KFZ Reparaturversicherung macht Sinn

Ob jung oder alt – es kann jedes Auto treffen. Mit einem Getriebeschaden beispielsweise kommen nicht nur unangenehme Geräusche auf, der Wagen streikt auch. Der nächste Weg führt zwangsläufig in die Werkstatt. Das kann vor allem dann ärgerlich sein, wenn Garantien oder Gewährleistungen gerade erst abgelaufen sind. Der Autobesitzer muss folglich selbst für den Schaden aufkommen und das kann zuweilen überaus teuer sein. Wer nicht auf Reparaturkosten sitzen bleiben möchte, kann sich hingegen einer Reparaturkostenversicherung bedienen.

Wenn Garantien auslaufen oder verfallen

Auto zur Reparatur in der WerkstattWird ein Neuwagen erworben, so kann mit dem Vertragshändler eine Garantieverlängerung vereinbart werden. Diese läuft bis zu einer bestimmten Frist. Üblich sind in der Regel zwischen ein bis drei Jahren. Macht in dieser Zeit das Fahrzeug Probleme, so kann der Garantieanspruch ausgekostet werden. In diesem Fall kommt die Versicherungsgesellschaft für die entstandenen Reparaturkosten auf. Ausgenommen sind allerdings oftmals Verschleißteile – Versicherungsnehmer, die hier auf Ersatz von Bremsbelägen und dergleichen hoffen, werden eher enttäuscht werden.

Vor ca. 10 Jahren wurde von Spezialversicherern die Garantieverlängerung ins Leben gerufen. Die Idee wurde einst von Autoherstellern als auch Kreditinstituten aufgenommen, um Neuwagen noch interessanter zu gestalten. Die Kosten variieren zwischen Herstellern und Modellen. Das günstigste Angebot kann 100€ betragen, allerdings auch mit mehreren 100€ recht teuer werden. Laut Experten fällt die Garantieverlängerung allerdings bei teuren Luxuskarossen deutlich höher aus als bei günstigeren Modellen.

Garantieverlängerung und KFZ Reparaturversicherungen

Wie so vieles im Leben ist die Garantieverlängerung auch an Bedingungen geknüpft. So müssen Inspektionen streng eingehalten werden. Diese sind auch ausschließlich in Vertragswerkstätten zu vollziehen, was den Fahrzeughalter teurer zu stehen kommt. Nach der Garantieverlängerung, muss der Fahrzeughalter schließlich selbst für Reparaturen am Auto aufkommen. Das kann jedoch häufig mit hohen Kosten verbunden sein – selbst der kleinste Defekt kann ein riesiges Loch auf dem Sparkonto offerieren. Damit sich Verbraucher schützen können, ist eine Reparaturkostenversicherung empfehlenswert.

Die Autoreparaturkosten Versicherung ist bereits günstig erhältlich und bietet einen idealen Schutz vor einer Vielzahl von Reparaturen. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: der Versicherungsnehmer kann die Autokosten verbessert einschätzen und braucht keine Angst vor finanziellen Engpässen zu haben. Möchte er zudem das Fahrzeug später weiterverkaufen, so kann er nebenbei einen höheren Preis erzielen, wenn eine Reparaturversicherung besteht.

Dennoch keimen auch ein paar gewisse Nachteile auf. Ebenso wie bei der Garantie sind bei der KFZ Reparaturversicherung lediglich die wichtigsten, technischen Bauteile eingebunden. Dies bedeutet, dass zum Beispiel elektrische Fensterheber, Navigationssysteme und dergleichen von der Autoreparaturversicherung nicht eingebunden werden.

Hinweise zur KFZ Reparaturversicherung

Auch im Rahmen der KFZ Autoreparaturversicherung nimmt das Fahrzeug regelmäßig an Inspektionen teil – hier werden von der Assekuranz Vertragswerkstätten oder auch anerkannte Meisterwerkstätten angeboten. Diese Maßgabe kann selbstverständlich teurer ausfallen, als die eigene Werkstattwahl.

Die Versicherungsgesellschaften richten die Höhe der Versicherungsbeiträge zudem nach Fahrzeugmarke und Fahrtyp aus. Hier ist also nicht unbedingt das Alter des Autos maßgeblich, sodass Versicherungsnehmer mit älteren PKWs ebenso hohe oder niedrige Beiträge zahlen müssen wie Neuwagenbesitzer.

Demnach kann die KFZ Reparaturversicherung durchaus sinnvoll sein. Allerdings sollten Käufer von den Vertragshändlern auf die einjährige Gewährleistung bestehen, ehe sie sich für solche eine Versicherungsvariante entscheiden.